Mittwoch, 30. November 2011

katy's greaties | Your Souls A'fire.

Ich liebe Musik, die mich flasht.
Musik, die mich so sehr vereinnahmt, dass ich an nichts anderes mehr denken kann.
Musik, die mich weinen lässt, weil sie so verdammt gut ist.
Musik, die ich zwei Stunden am Stück ununterbrochen hören kann.
Ich liebe einfach Musik, die mich überwältigt.

Und dennoch kommt das nicht oft vor. Klar, es gibt viele Bands und Songs, die ich liebe. Aber nur wenige Lieder schaffen es, mich vom Hocker zu hauen.

Eines der wenigen Lieder ist bekanntlich Big Pink's Velvet. Einer der besten Songs aller Zeiten.


Obwohl ich ständig auf der Suche bin, finde ich solche Lieder nur selten. Doch neulich bin ich ganz unerwartet auf einen Song gestoßen, der mich vom ersten Hören an in seinem Bann hatte.

Dieser Song, meine neue Liebe, möchte ich euch nun zeigen und mit euch teilen. Ich habe ihn abgespielt, und vom ersten Augenblick war es Anziehung. Magie. Liebe. Ich präsentiere euch hiermit voller Stolz und Leidenschaft Matt Corby's Souls A'fire. Dreht die Lautstärke auf und genießt, dieser Song ist ein verdammtes Meisterwerk.

Dienstag, 29. November 2011

katy's haties | C is for Cookies.

Es gibt Zeiten im Leben, in denen muss man einfach ehrlich zu sich selbst sein und erkennen:

Ich kann einfach nicht backen!

Jahrelang habe ich es mir nicht eingestehen wollen, aber nun werde ich nicht mehr drumherum reden. Ich hab's eben einfach nicht drauf.

Erstmal habe ich nie Lust, irgendwas zu backen. Ich esse viel lieber. Und wozu gibt's eigentlich Bäckereien? Die leben schließlich von meiner Backunlust. Und trotzdem - manchmal packt mich der Back-Enthusiasmus und ich lege los. Rezept finden, Zutaten kaufen, soweit bin ich noch im Bilde. Natürlich wähle ich ob meiner bisherigen Fehltritte immer nur die simpelsten Rezepte.

Und da wären wir schon beim ersten Problem. Rezepte. Ich hasse Rezepte! Nicht nur muss man bestimmte Gewichtsangaben beachten, sondern ebenso auch noch die Anleitungen. Diese sind mir aber oftmals total schleicherhaft (Eiweiß steif schlagen? Mehl unterheben? KALT STELLEN?). Es hatte schon seinen Sinn, dass sich meine Noten damals im Chemieunterricht eher im unteren Bereich ansiedelten. Nun muss ich aber wissen, dass Butter und Pudding für eine gelungene Buttercreme dieselbe Temperatur haben müssen, damit der ganze Scheiß nicht flockt?! Wofür schlage ich das Eiweiß cremig, nur um nachher sowieso ein Pfund Mehl drüberzukippen? Und wozu um alles in der Welt muss der Zimtsternteig bitte eine komplette Nacht über mit Glasur im Backofen rumgammeln, bevor ich die ganze Sache überhaupt auch nur backen darf? Ich will jetzt Kekse, nicht erst überübermorgen!

Und überhaupt! Was ist so verkehrt daran, einfach ein paar Zutaten in eine Schüssel zu schmeißen und zu verrühren? Wenn es doch scheinbar eh nach hinten losgeht, wenn ich mich an ein Rezept halte und statt leckerer Oreo-Kekse nur einen Karamel-Schoko-Matschhaufen auf meinem Blech vorfinden? Wie kann mein Teig denn "nicht gelingen", obwohl ich ihn genauso gemacht habe wie alle anderen fünfzigtausend chefkoch.de-Nutzer des gleichen Rezepts auch? Hat der Teig etwa eine Persönlichkeit und kann fühlen, wenn ich die ganze Tortur nicht mit Liebe, sondern nur Heißhunger zusammenrühre? Dann lass dir eins gesagt sein, Mister "Ich bin halt anspruchsvoll und total heiß auf Chemie"-Teig: Ich mag dich genauso wenig wie du mich, und wir sind die längste Zeit Freunde gewesen!

Montag, 28. November 2011

Now who inspires you?

Meine liebe Freundin Carina legte mir vor kurzem nahe, ich solle doch wieder mal öfters über Musik schreiben. "Schön", sagte ich ihr, "nur fehlen mir zur Zeit wirklich die Inspirationen." 'Zur Zeit' mag bei einer Spanne von mehreren Monaten vielleicht etwas unpassend klingen, aber das Problem habe ich ja schon zu genüge behandelt.

Nun sollte das ja mit der Musikbeschaffung dank Internet kein Problem mehr sein. Last.fm schlägt dir Musik vor, simfy spielt's ab und YouTube liefert die passenden bewegten Bilder dazu. Aber ich möchte keine Bands kennenlernen, die so klingen wie alles andere, was ich höre. Ich will Neuigkeiten!

Und da kommt ihr nun ins Spiel, meine verehrten Leser! Ich möchte eure beliebtesten Blog- und Musikseitenvorschläge wissen! Woher bekommt ihr eure Infos zu neuen Platten? Wer hat euch zuerst vom Next Big Thing erzählt?

Meine Liste an Inspirationsseiten ist ziemlich kurz und umfasst neben oben genannten beispielweise Hype Machine, NMElaut, plattentests und auch amazon. Allerdings kann dies wohl kaum alles sein! Also seid so nett und helft mir, damit Carina sich demnächst wieder freuen kann! Besten Dank.

Freitag, 25. November 2011

You might as well face it, you're addicted.

Wenn ich in meiner Freizeit nicht gerade mal wieder den kitschigen Twilight-Film schaue und ihn komplett mitspreche (außer die Baseball-Szene, die ist verdammt peinlich. Supermassive Black Hole hin oder her!), lese ich ja für mein Leben gern. Meistens zwei bis drei Bücher zeitgleich, da ich ziemlich schnell von nur einer Geschichte gelangweilt bin. Es sei denn, ich rase nur so durch die Seiten, wenn das Buch wirklich gut ist!

Jedenfalls habe ich in den letzten Wochen eine Art eBay-Sucht entwickelt. Sobald ich dort ein Buch finde, das ich auch nur ansatzweise eventuell mal in den nächsten fünf bis zehn Jahren lesen möchte, biete ich mit. Natürlich niemals über einen Euro! Wer möchte schließlich mehr als das für ein gebrauchtes Buch ausgeben?! Jaha, da sind wir ja anspruchsvoll!

Den Gedanken "Ach scheiße, looooos, schnell, biete mal jemand mehr!" habe ich patentieren lassen, aber natürlich hat's trotzdem oft nicht viel gebracht, und nun sitze ich hier also mit einem verdammt riesigen Buchhaufen, den ich in zwei Jahren nicht abgearbeitet haben werde. Upps!


Seht ihr das?! Ich traue mich gar nicht zu erwähnen, dass das nicht alles ist. Dieser hohe Turm ist nur die Spitze des Eisberges. Ich hab' wirklich ein Problem.

Tja, Katherine. Da hilft nur kalter Entzug! Ich habe mich auf strickte eBay-Diät gesetzt. Kein Buch mehr, sei es noch so "wichtig!" und "nötig!". Ich werde lernen, nein zu sagen. So schwer es auch sein mag. Und stattdessen einfach mal anfangen zu lesen. Happy Reading!

Mittwoch, 23. November 2011

If I could just see you tonight.

Eine Freundin von mir, nennen wir sie mal Emma, ist erst seit kurzem mit ihrem Neuen zusammen. Beide sind scheinbar recht viel unterwegs, um Freunde zu besuchen. Aber sich gegenseitig besuchen sie nur alle paar Wochen. Emma sagte dazu, sie wolle nicht, dass sich in ihrem Leben etwas ändere, nur weil sie nun einen Freund habe.

Da bin ich etwas nachdenklich geworden. Ist das so, dass man eine Beziehung führen, aber alles beim Alten lassen möchte? Und schauen, wie und ob der neue Mensch da einen Platz findet?

Meiner Meinung nach ist es doch gerade der Sinn der Sache, dass neue, aufregende Dinge passieren. Dass man den Neuen integrieren möchte, wo man nur kann. Und dass das ganze Leben einfach auf den Kopf gestellt wird!

Stehe ich damit wirklich so allein da? Ich bin der Überzeugung, dass man sich in irgendeiner Form der Veränderung hingeben muss, damit eine Beziehung auch funktionieren kann. Man kann ja kaum sein gewohntes Lebensmuster nehmen und schauen, wie der Partner sich mit etwas Glück und Mühe mal ein paar Stunden irgendwie dort hineinbasteln kann. Ich denke ebenso, dass man eigentlich nicht bereit für eine feste Bindung ist, wenn man so wenig Bereitschaft zeigt, für den Liebsten etwas an seinen Leben zu ändern. Und was ist eigentlich so schwer daran, zusammen zu reisen? Zusammen zu feiern? Zusammen Fussball zu schauen? Es hat doch jeder noch genug Gelegenheit, sein "altes" Leben weiterzuleben. Aber komplett auf den Aufbau einer neuen Beziehungsgewohnheit zu verzichten, weil beide Partner nicht bereit sind, ihr Leben auch nur ansatzweise an den anderen anzupassen - das ist doch der Anfang vom Ende.

Hat Emma also eigentlich nur gar keine Lust auf eine Beziehung? Oder hat sie tatsächlich vielleicht Angst, allein zu sein, und findet den Gedanken tröstlich, dass dort draußen jemand ist, der sich um sie sorgt? Oder handelt es sich bei ihrem Neuen um den berüchtigten Alibi-Freund, den manche Menschen gern haben, um sich vor möglichen anderen Interessenten zu schützen?

Was auch immer ihr Grund sein mag: Fakt ist, für mich wäre das alles nichts. Ich bin kuschelverwöhnt und glaube an die große Liebe. Ich kann kaum einen Tag ohne meinen Freund aushalten, und ich will es auch nicht anders. Manche mögen das sonderbar finden, andere sehen das genauso. Liebe ist halt eine sehr sehr komische Sache. Wir müssen nur rausfinden, was uns glücklich macht.



P.S. Emma, falls du das hier liest: Ich freue mich für dich über dein neues Glück, und ich möchte dich keinesfalls hiermit angreifen! Ich habe nur ein Weilchen drüber nachgesinnt ;)

Dienstag, 22. November 2011

Alter Blog, neues Design.

Wie man ja direkt sieht, habe ich in den letzten Tagen ein wenig am Aussehen meines Blogs herumgebastelt. Ob ich nun alles so lasse, wie ihr es nun gerade vor euch seht, kann ich noch nicht sagen. Aber bisher gefällt's mir ganz gut! Euch auch?

Samstag, 19. November 2011

Elvis has left the building.


Der kleine Elvis. Zuckersüß und doch ein ziemlicher Lümmel.

Freitag, 18. November 2011

katy's greaties | Oben

Ich liebe Animationsfilme! Leider sind viele davon recht oberflächlich und langweilig oder einfach nur so schlecht animiert, dass einem schnell die Lust an diesen digital kreierten Streifen vergeht. Sogar so sehr, dass ich einzig hierfür den Neologismus Banimation, eine Kombination aus den Wörtern Bad und Animation, erschaffen habe.

Dennoch, ein äußerst positives Beispiel für gelungene Animationsfilme, und gleichzeitig auch einer meiner Lieblingsfilme überhaupt, ist Disneys und Pixars Oben.

Tolle Grafiken, niedliche Charaktere und vor allem eine sehr schöne Geschichte machen den Charme dieses Films aus:

Es waren einmal die Zoowärterin Ellie und der Ballonverkäufer Carl Fredericksen, die sich kennen, seit sie kleine Kinder sind. Beide verbindet eine Leidenschaft für die Wildnis sowie für den Abenteurer Charles Muntz. 

Ihr größter Traum ist es, einmal wie Muntz die Paradisfälle zu sehen. Oder auch gleich dort ein Haus zu bauen. Diese geheimnisvolle Wasserfallgegend befindet sich in Venezuela, also »Südamerika. Das ist wie Amerika, nur südlicher!«

Nach Ellies Tod wird aus Carl schnell ein griesgrämiger Greis, der partout an der Vergangenheit festhalten möchte.

Eines Tages klopft es an der Tür, und auf Carls Veranda steht ein kleiner japanisch-stämmiger Pfadfinder. »Schönen Guten Tag, ich heiße Russell, ich gehöre zum vierundfünfzigsten Stamm der Hüter der Wildnis, Untergruppe die Wölflinge. Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein, Sir?«

Kann er natürlich nicht, denn Carl möchte weiterhin in Erinnerungen schwelgen. Doch bevor er, gerichtlich angeordnet, in ein Altenheim umquartiert wird, bindet er kurzerhand tausende und abertausende von bunten Ballons an sein Haus und fliegt damit Richtung Paradisfälle, um seinen alten Traum wiederzubeleben.

Plötzlich klopft es wieder an der Tür -- Russell ist als blinder Passagier mit an Bord! Sehr zu Carls Leidwesen, selbstverständlich.



Nützt aber ja alles nichts, der Junge muss erstmal mit. So schwebt das ungleiche Paar über den Wolken gen Süden.

In Venezuela angekommen, müssen die beiden sich ihren Weg zu den Paradisfällen bahnen. Mit Carls Haus im »Schlepptau«.

Unterwegs treffen sie auf zwei sehr eigenwillige Kreaturen: den hyperaktive Hund Doug, der ein besonderes Halsband trägt, mit dem er sprechen kann, und einen farbenfrohen, leicht durchgeknallten Vogel, dem Russell den Namen Kevin verpasst.

Auch hiervon nicht begeistert, versucht Carl so Allerhand, um die beiden Tiere loszuwerden. Leider ohne Erfolg.

Russell unterdessen übt sich als Pfadfinder in Aktion.

Doch schon wenig später findet sich die Truppe in einer heiklen Situation wieder, und das wahre Abenteuer beginnt...

Manche mögen es merkwürdig finden, dass Disney für diesen Film einen Rentner als Protagonisten auswählte. Doch der Kontrast zwischen dem naiv-fröhlichen Russell und dem frustriert-nostalgischen Mister Fredricksen bleibt während der gesamten Spiellänge eine spannende Sache: Die beiden müssen miteinander klarkommen, komme was wolle. Das wahrscheinlich größte Abenteuer beider Personen wird niemals langweilig und ist durch eine besondere Situationskomik unfassbar witzig und sehr einfühlsam zugleich. Das Happy End ist natürlich vorprogrammiert, aber führt uns auch zu der lebensbejahenden Erkenntnis, dass es manchmal besser ist, einfach loszulassen, statt in der Vergangenheit zu leben.

Die DVD enthält neben dem Hauptfilm unter anderem eine sehr sehenswerte Dokumentation über die Recherchen des Disney-Teams in Venezuela. Die mysteriösen Schluchten, gruseligen Urwälder und scheinbar weltfremden Steinskulpturen, die wir im Film sehen, gibt es nämlich nicht nur in Wirklichkeit, sondern sie wurden auch noch unfassbar realitätsgetreu dargestellt. So viel Aufwand für einen Animationsfilm, das ist sicherlich nicht die Regel! Als weiteres kleines »Extra« kann man sich den Film mit einer österreichischen Tonspur anschauen, bei der Carl einen eben jenen Dialekt hat. Sehr süß, wenn auch nicht ganz mein Fall. Der Kurzfilm Teilweise wolkig, ebenfalls auf der DVD enthalten, ist zudem ein weiterer Grund, sich den Streifen im Original zu besorgen.

Habt ihr diesen wunderschönen Film bereits gesehen? Und wie fandet ihr ihn?

[Übrigens: Ich - Einfach unverbesserlich und Wall·E sind auch auf jeden Fall empfehlenswert!]

Donnerstag, 10. November 2011

katy's greaties | Zwei an einem Tag

Manchmal bin ich ein richtiger Glückspilz. Wenn ich auch sonst zu nichts Vernünftigem tauge, so habe ich doch immerhin ein Händchen dafür, etwas zu gewinnen.
Ob Kinotickets, extra Taschengeld oder einfach nur ein Lippenstift. Hach, das ist immer wieder schön. Ganz schlicht mal einen Beitrag auf Facebook kommentieren, und schwupps! -- Kaum eine Woche später finde ich das hier in meinem Briefkasten.


Lesen wollte ich David Nicholls' Zwei an einem Tag schon seit Monaten, und nun kann es endlich losgehen. Ein großer Dank geht hiermit an den Tobis Filmclub.

Gewinnt ihr auch gern mal was? Oder gehört ihr zu den Unglücklichen, die nicht mal in der Apotheke eine Packung Taschentücher zugesteckt bekommen?

Mittwoch, 2. November 2011

Land of confusion.

Ich bin ja ein riesiger Two and a half men-Fan. Und während all der Jahre habe ich kein einziges Mal bezweifelt, dass die gute alte Jane Fonda Charlies Mutter mimt. Wann immer einer der hochmodernen Anti-Aging-Werbespots mit der guten Frau lief, musste ich daran denken, wie cool es von ihr ist, als Hollywood-Schauspielerin konstant in einer Comedy-Serie mitzuspielen.

Aber vor kurzem fiel es mir wie Schuppen von den Augen -- das ist gar nicht Jane Fonda! Die Dame heißt Holland Taylor und sieht mal verdammt so aus, als wäre sie ein Klon der Misses Fonda! Was ist denn da los? Sind die verwandt?

[via]

Meine Güte, wenn die Ladys sich mal nicht ähnlich sehen. Sowas verwirrt doch nur. Jane Fonda, wo bist du, wenn man dich mal braucht?

"Ich frage mich, ob diese Holland weiß, dass sie nicht Jane Fonda ist?"
- David

[Übrigens ist der TotallyLooksLike-Blog sehr empfehlenswert und unterhaltsam. Klickt mal rein!]
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